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Ruderalis: Ein Blick auf Herkunft und Zuchtpotential

Ruderalis: Ein Blick auf Herkunft und Zuchtpotential - Bud Brothers

Ruderalis: Ursprung und Bedeutung für die Cannabis-Zucht

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In der stetig wachsenden Welt des Cannabisanbaus stellt Ruderalis eine einzigartige und oft übersehene Komponente dar. Anders als seine bekannten Verwandten, Sativa und Indica, zeichnet sich Cannabis Ruderalis durch seine Fähigkeit zum Autoflowering aus, eine Eigenschaft, die große Bedeutung für die Zucht von automatic Samen und Autoflower Samen hat. Diese spezielle Art von Cannabis spielt eine entscheidende Rolle beim Anbau von cannabis automatic indoor und autoflowering Sorten, da sie es ermöglicht, Pflanzen außerhalb der traditionellen Wachstumszyklen anzubauen. Somit eröffnet Ruderalis sowohl Freizeitanwendern als auch kommerziellen Züchtern neue Möglichkeiten im Cannabisanbau.

Der folgende Artikel beleuchtet zunächst den Ursprung von Cannabis Ruderalis und seine botanischen Eigenschaften bevör er auf den Photoperiodismus und den besonderen Autoflowering-Mechanismus eingeht. Des Weiteren werden die Nutzung von Ruderalis in der Cannabis-Zucht, die Anbaubedingungen, Herausforderungen und spezifischen Zuchtstrategien diskutiert. Ein Vergleich mit den anderen bekannten Cannabistypen, Sativa und Indica, wird ebenfalls gezogen, um deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszustellen. Abschließend gibt der Artikel einen Überblick über die Entwicklung und den historischen Hintergrund von Ruderalis, um ein umfassendes Verständnis seiner Bedeutung für die heutige Cannabis-Kultur und -Zucht zu bieten.

 

Ursprung von Cannabis Ruderalis

Geschichte und Entdeckung

Cannabis Ruderalis wurde erstmals im Jahr 1924 von dem russischen Botaniker Janischewski in den unwirtlichen Bedingungen Südsibiriens und Russlands dokumentiert. Diese Entdeckung fand im Rahmen eines sowjetischen Agrarforschungsprogrammes statt, das unter der Leitung von Nikolai Wawilow durchgeführt wurde. Wawilow und sein Team unternahmen mehrere Expeditionen, um die Artenvielfalt in verschiedenen Regionen zu erforschen und zu verstehen. Janischewski prägte den Begriff „ruderalis“, um die wilden Hanfsorten zu beschreiben, die sich ohne menschliches Zutun entwickeln und den extremen klimatischen Bedingungen anpassen.

Cannabis Ruderalis, eine Varietät von Cannabis sativa, zählt zu den unverzweigten, aufrecht wachsenden Pflanzen aus der Familie der Hanfgewächse. Der Begriff „Ruderal“ bezeichnet wild wachsende Spezies und leitet sich von Wörtern wie „Schotter“, „Geröll“ oder „Kiesel“ ab. Diese Bezeichnung unterstreicht die Fähigkeit der Pflanzen, in von Menschen beeinflussten Landschaften mit Wegen und Industrieanlagen zu gedeihen.

Regionale Verbreitung

Es wird angenommen, dass Cannabis Ruderalis seinen Ursprung in Zentralasien hat, insbesondere in Gebieten wie Kasachstan, dem südlichen Russland und Aserbaidschan. Die genetischen und morphologischen Daten weisen darauf hin, dass diese Pflanzenart in der Region zwischen dem Altai und dem Kaspischen Meer, in Gebieten wie Kasachstan, dem südlichen Russland und Aserbaidschan, heimisch ist. Diese Regionen sind bekannt für ihre kurzen, heißen Sommer und langen, kalten Winter, Bedingungen, unter denen Ruderalis bemerkenswerte Anpassungsfähigkeiten zeigt. Die Pflanze ist in der Lage, in Höhenlagen zu gedeihen, wo sie selten größer als 80 cm wird. Der Botaniker Dmitrij Janiszewski bemerkte die Robustheit und die effektive Vermehrungsfähigkeit von Ruderalis, die es ihr ermöglicht, als „Wildhanf“ weit verbreitet zu sein und sogar an Straßenrändern zu wachsen.

Die Ursprünge von Cannabis Ruderalis lassen sich bis nach Zentral- und Nordasien zurückverfolgen, wo sie sich als Reaktion auf kalte Temperaturen und ungünstige Lichtbedingungen entwickelt hat. Nach der letzten Eiszeit bildeten sich neue Unterarten, die sich an das bestehende Klima anpassten. Die genetischen und morphologischen Daten weisen darauf hin, dass diese Pflanzenart in der Region zwischen dem Altai und dem Kaspischen Meer, in Gebieten wie Kasachstan, dem südlichen Russland und Aserbaidschan, heimisch ist.

Verbreitung in Asien und Europa

Cannabis Ruderalis wurde ursprünglich in Sibirien entdeckt und ist auch in Mitteleuropa und Russland verbreitet. Diese Verbreitung wurde wahrscheinlich durch Skythen und andere Nomadenvölker gefördert, die die Pflanze früh für medizinische und bewusstseinserweiternde Zwecke nutzten. Sie verarbeiteten die Fasern zu Seilen und Stoffen und bereiteten Nahrungsmittel wie Hanfmilch, Tee und Brei zu. Die Pflanzenart verbreitete sich weiter gen Süden und Westen und passte sich erfolgreich an die Wüstensteppen Afghanistans und Turkestans an, wo sie größere Pflanzen mit lockereren, schimmelresistenten Blüten als Reaktion auf höhere Temperaturen und Luftfeuchtigkeit entwickelte.

Diese historischen und botanischen Eigenschaften von Cannabis Ruderalis verdeutlichen ihre Bedeutung und Vielseitigkeit, die sie zu einem interessanten Studienobjekt in der Cannabisforschung und -zucht macht.

 

 

 

Botanische Eigenschaften

Größe und Aussehen

Cannabis Ruderalis zeichnet sich durch seine kompakte und geringe Größe aus, wobei die Pflanzen selten Höhen über 30 cm - 80 cm erreichen. Diese Art weist eine sperrige Wuchsform auf, mit weniger Ästen und breiten Blättern, die typischerweise drei Finger aufweisen. Die Knospen sind klein, was zu einem niedrigeren Ertrag führt, oft nur zu "Popcorn"-Knospen. Trotz ihrer geringen Größe ist Ruderalis sehr widerstandsfähig und passt sich gut an kalte und unwirtliche Umgebungen an.

Wachstumsstruktur

Die Wachstumsstruktur von Cannabis Ruderalis ist bemerkenswert angepasst an seine natürlichen Wachstumsbedingungen. Der Stamm der Pflanze ist robust und gibt den blatttragenden Zweigen Halt, was für die Durchführung der Photosynthese entscheidend ist. Diese Zweige sind unverzweigt oder weisen nur wenig Verzweigung an der Basis auf. Die relativ kurzen Laubblätter sind in sieben oder weniger Blättchen geteilt, wobei die zentralen Blättchen lanzettlich geformt sind. Diese Anpassungen ermöglichen es Ruderalis, effizient Wasser und Nährstoffe durch sein Holzgewebe zu transportieren, was für das Überleben in rauen Klimazonen von Vorteil ist.

Blatt- und Blütenmerkmale

Die Laubblätter von Cannabis Ruderalis sind relativ kurz, in sieben oder weniger Blättchen geteilt, wobei die zentralen Blättchen lanzettlich geformt sind. Diese Blattstruktur ist effizient für die Photosynthese unter den variablen Lichtbedingungen ihrer natürlichen Umgebung. Die Blätter sind breit mit dicken Fingern, ähnlich denen von Cannabis Indica, jedoch insgesamt weniger zahlreich. Die Achänen, die nussähnlichen Schließfrüchte, sind klein, braun gefärbt und oft an der Basis abgeschnürt. Ihre äußere Hülle bleibt grünlich mit brauner Fleckung oder Musterung auch bei Reife erhalten, was für Cannabis Ruderalis typisch ist. Die Früchte werden nach und nach durch ein spezielles Trenngewebe abgeworfen, was die Pflanze zur effizienten Selbstvermehrung befähigt.

 

Photoperiodismus und Autoflowering

Definition und Mechanismus

Photoperiodismus bezieht sich auf die Abhängigkeit der Wachstums- und Entwicklungsprozesse von Pflanzen von der Tageslänge, wobei die Dunkelperiode oft ausschlaggebender ist als die Lichtperiode selbst. Bei Cannabis Ruderalis ist der Blühzyklus jedoch nicht durch den Photoperiodismus, sondern durch eine chronologische Reifung bestimmt. Die Pflanzen beginnen typischerweise nach 21 bis 30 Tagen zu blühen, unabhängig von der Lichtmenge, die sie erhalten. Diese Eigenschaft macht sie besonders interessant für die Züchtung von autoflowering Sorten, da sie es ermöglicht, unabhängig von saisonalen Lichtveränderungen zu blühen.

Evolutionärer Vorteil

Die Fähigkeit von Cannabis Ruderalis, unabhängig von der Tageslänge zu blühen, bietet evolutionäre Vorteile in ihren natürlichen, oft rauen Lebensräumen. In Regionen mit kurzen Sommern und langen Wintern, wie sie in hohen Breitengraden vorkommen, ermöglicht diese Anpassung den Pflanzen, ihre kurzen Wachstumsfenster optimal zu nutzen. Zudem erlaubt die Erkennung der Tageslänge den Pflanzen, die günstigen Perioden für Wachstum und Fortpflanzung effizient zu nutzen, was besonders in Gebieten mit saisonalen Klimaereignissen wie Dürreperioden von Vorteil ist.

Diese autoflowering Eigenschaften von Ruderalis wurden genutzt, um neue Cannabissorten zu entwickeln, die in einer Vielzahl von Umgebungen gedeihen können, ohne dass die Züchter den Lichtzyklus kontrollieren müssen. Solche Sorten sind ideal für Orte mit schwierigen Anbaubedingungen und bieten die Möglichkeit, mehrere Ernten pro Jahr zu erzielen, da die Blütephase nicht von der Jahreszeit abhängt.

Was ist Autoflowering?

Autoflowering bezieht sich auf die einzigartige Fähigkeit von Cannabis Ruderalis, unabhängig von der Fotoperiode zu blühen. Diese Pflanzen beginnen ihre Blütephase automatisch, sobald sie eine gewisse Reife erreicht haben, typischerweise zwischen 20 und 30 Tagen nach der Aussaat. Diese Eigenschaft unterscheidet sie von photoperiodischen Cannabis-Sorten, die eine Veränderung im Lichtzyklus benötigen, um die Blüte zu initiieren.

Vorteile des Autoflowerings

  1. Schneller Lebenszyklus: Autoflowering-Sorten benötigen von der Aussaat bis zur Ernte nur etwa 70 Tage, was mehrere Ernten pro Jahr ermöglicht, selbst in Regionen mit kurzen Wachstumsperioden.
  2. Geringere Anforderungen: Diese Pflanzen benötigen keine Anpassung des Lichtzyklus, was sie ideal für Anfänger und Indoor-Anbau mit konstantem Licht macht.
  3. Robustheit: Durch ihre genetische Anpassung an unwirtliche Klimabedingungen sind Autoflowering-Pflanzen extrem widerstandsfähig gegenüber klimatischen Schwankungen und Schädlingen.
  4. Diskreter Anbau: Aufgrund ihrer kompakten Größe eignen sich Autoflowering-Pflanzen besonders für den diskreten Anbau.
  5. Vielfältigkeit der Ernten: In wärmeren Klimazonen ist ganzjähriger Anbau möglich, was die Flexibilität für Züchter erhöht.

Durch die Kombination dieser Eigenschaften sind Autoflowering-Sorten wie Gorilla Punch Auto oder Weddingcheese Cake Auto nicht nur einfach zu handhaben, sondern liefern auch hochwertige Ergebnisse, was sie zu einer bevorzugten Wahl für viele Züchter macht.

 

 

Nutzung von Ruderalis in der Cannabis-Zucht

Hybridisierung mit Indica und Sativa

Die Nutzung von Cannabis Ruderalis in der Zucht hat durch die Hybridisierung mit Indica- und Sativa-Sorten eine neue Ära eingeleitet. Züchter nutzen die einzigartige autoflowering Fähigkeit von Ruderalis, um Hybriden zu entwickeln, die unabhängig von Lichtverhältnissen blühen können. Diese Hybriden vereinen die robusten, widerstandsfähigen Eigenschaften von Ruderalis mit den potenziellen hohen THC- und CBD-Gehalten sowie den aromatischen Terpenen von Indica und Sativa. Die resultierenden autoflowering Sorten sind besonders attraktiv für den Indoor-Anbau, da sie keine Anpassung des Lichtzyklus erfordern und somit eine kontinuierliche Ernte ermöglichen.

Vorteile für Züchter

Die Einführung von Ruderalis-Hybriden hat den Anbau von Cannabis signifikant vereinfacht. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit machen Ruderalis ideal für den Anbau in verschiedenen Klimazonen, insbesondere in Regionen mit weniger optimalen Wachstumsbedingungen. Die Pflanzen sind extrem widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Krankheiten, was den Pflegeaufwand reduziert und die Erfolgsrate erhöht. Zudem ermöglicht die autoflowering Eigenschaft den Züchtern, mehrere Ernten pro Jahr zu erzielen, was die Produktivität und letztendlich die Rentabilität steigert. Diese Aspekte machen Ruderalis-basierte Hybriden zu einer wertvollen Option für sowohl erfahrene als auch unerfahrene Züchter.

 

Anbau von Ruderalis

Bedingungen und Anforderungen

Cannabis Ruderalis gedeiht unter verschiedenen Umweltbedingungen, was sie besonders für Anfänger attraktiv macht. Die Pflanzen sind widerstandsfähig und können sowohl in Innenräumen als auch im Freien angebaut werden, solange kein Frost herrscht. Ruderalis bevorzugt nährstoffreiche Böden mit guter Wasserversorgung, was sich in dunkler, fast schwarzer Erdfarbe widerspiegelt. Die optimale Anbauzeit im Freien ist der Frühling, um das natürliche Sonnenlicht optimal zu nutzen. In kälteren Regionen oder bei ständigen Stürmen wird empfohlen, die Pflanzen indoor zu halten, um optimale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten.

Temperatur und Lichteinfluss

Die Anbaubedingungen für Cannabis Ruderalis unterscheiden sich erheblich von denen anderer Cannabissorten wie Sativa und Indica, die wärmere Klimazonen und mehr Sonnenlicht bevorzugen. Ruderalis gedeiht in kälteren Regionen, wie Russland oder Norwegen, und ist bemerkenswert widerstandsfähig gegenüber schwierigen Witterungsbedingungen. Diese Pflanzen benötigen keine Anpassung des Lichtzyklus, um zu blühen, was sie ideal für den Anbau in Regionen macht, in denen die Lichtverhältnisse stark variieren können.

Die ideale Temperatur der Erde für ein gesundes, stabiles Wurzelwachstum liegt zwischen 15–20°C. Bei Temperaturen unter 12°C verlangsamt sich der Stoffwechsel der Pflanze, was die Aufnahme von Wasser, Nährstoffen und Sauerstoff beeinträchtigt. Ein gesunder Licht-Dunkel-Zyklus ist entscheidend, um Stresssymptome wie verkümmertes Wachstum oder schlechte Blütenproduktion zu vermeiden. Die meisten Anbauer bevorzugen während der Wachstumsphase einen Lichtzyklus von 18 Stunden Licht, gefolgt von 6 Stunden Dunkelheit.

Pestizid- und Schädlingsresistenz

Cannabis Ruderalis zeichnet sich durch eine natürliche Resistenz gegen viele Schädlinge und Krankheiten aus, was den Anbau vereinfacht und den Einsatz von Pestiziden reduziert. Diese Eigenschaft macht Ruderalis besonders attraktiv für die Bio-Landwirtschaft, da auf Herbizide, Pestizide und künstliche Düngemittel verzichtet werden kann. Die Pflanzen besitzen natürliche Abwehrstoffe, die vor Schädlingen schützen und somit den Pflegeaufwand minimieren.

Die Resistenz gegenüber Schädlingen und die Robustheit von Ruderalis ermöglichen es den Züchtern, in verschiedenen Klimazonen erfolgreich zu sein, ohne die Pflanzen vor extremen Wetterbedingungen oder Schädlingen schützen zu müssen. Dies ist besonders vorteilhaft in Regionen mit weniger optimalen Anbaubedingungen, wo andere Cannabissorten möglicherweise nicht gedeihen würden.

Chemische Unterschiede

Obwohl Cannabis Ruderalis oft einen niedrigeren THC-Gehalt aufweist, bietet ihre autoflowering Eigenschaft bedeutende Vorteile. Durch die Kreuzung von Ruderalis mit Indica- oder Sativa-Sorten entstehen potente, zuverlässige und einfach anzubauende autoflowering Hybriden. Diese Hybriden kombinieren die robusten, widerstandsfähigen Merkmale von Ruderalis mit den höheren THC- und CBD-Gehalten sowie den aromatischen Terpenen von Indica und Sativa.

Die fortschreitende Hybridisierung und genetische Variation von Cannabispflanzen hat dazu geführt, dass natürliche Evolutionsmuster verwischt wurden, was die Frage aufwirft, ob es heute wirklich "wilde" Arten von Marihuana gibt. Die kulturellen und chemischen Unterschiede zwischen Cannabis Ruderalis und anderen Cannabistypen verdeutlichen die Vielfalt und Anpassungsfähigkeit dieser Pflanzengattung in der modernen Cannabiszucht.

Tipps und Tricks

Beim Anbau von Ruderalis sollte man einige wichtige Aspekte beachten, um den Ertrag und die Qualität der Pflanzen zu maximieren. Erstens, die Verwendung von Begleitpflanzen kann helfen, Schädlinge natürlich abzuwehren und die Bodenbiodiversität zu verbessern. Zweitens, eine adäquate Unterstützungsstruktur im Freien, wie eine Einzäunung oder die Nähe zu stabilen Strukturen, schützt die Pflanzen vor extremen Wetterbedingungen. Drittens, die Nähe zu einer natürlichen Wasserquelle kann die Bewässerungsbedürfnisse reduzieren, was besonders bei abgelegenen Anbauorten vorteilhaft ist. Schließlich sollte man beim Düngen vorsichtig sein; es wird empfohlen, mit einer reduzierten Dosis zu beginnen und einen regelmäßigen, phasenabhängigen Düngeplan zu befolgen, um die Pflanzen nicht zu überfordern.

 

 

Vergleich mit Sativa und Indica

Wachstumsmuster

Cannabis Sativa ist bekannt für sein beeindruckendes Wachstum, wobei die Pflanzen Höhen von bis zu 3-4 Metern erreichen können. Diese Sorte bevorzugt ein warmes Klima und benötigt viel Sonnenlicht, was sie ideal für den Anbau in Äquatornähe macht. Die langen, dünnen Blätter fördern einen besseren Luftaustausch und verringern die Anfälligkeit für Schimmel. Im Gegensatz dazu bleibt Cannabis Indica mit einer Höhe von bis zu zwei Metern kleiner und kompakter. Ihre breiten Blätter absorbieren effizient Sonnenlicht, was in den kalten, rauen Klimabedingungen ihrer heimatlichen Bergregionen von Vorteil ist.

Cannabis Ruderalis, oft als Mittelweg zwischen Sativa und Indica betrachtet, erreicht selten Höhen über 80 cm. Diese Sorte ist sehr widerstandsfähig und selbstblühend, was sie für den Anbau in kalten Regionen wie Russland und Norwegen prädestiniert. Ihre kompakte Größe und die schnelle Wachstumsrate machen Ruderalis zu einer attraktiven Wahl für Züchter, die robuste und pflegeleichte Pflanzen suchen.

Unterschiede in der Nutzung

Cannabis Sativa wird häufig wegen ihres hohen Ertrags und der stimulierenden, euphorischen Effekte geschätzt, die sie bietet. Diese Sorte ist besonders beliebt für die Nutzung tagsüber. Cannabis Indica hingegen wird oft abends verwendet, da sie einen entspannenden, körperlichen Rausch bewirkt, der als hilfreich beim Schlafen und als Appetitanreger gilt. Die dichten Buds und die kurze Blütezeit von Indica machen sie praktisch für Züchter, die schnell ernten wollen.

Cannabis Ruderalis bietet aufgrund ihres hohen CBD-Gehalts und niedrigen THC-Werts besondere medizinische Vorteile. Diese Eigenschaften machen Ruderalis interessant für die medizinische Forschung und die Produktion von CBD-Produkten. Zudem ermöglicht die selbstblühende Natur von Ruderalis die Entwicklung von Hybridsorten, die unabhängig von Lichtverhältnissen blühen können, was den Anbau vereinfacht und die Ertragsmöglichkeiten erhöht.

Diese vielfältigen Eigenschaften und Anpassungen von Sativa, Indica und Ruderalis bieten Züchtern eine breite Palette von Möglichkeiten, um Pflanzen zu kultivieren, die spezifisch auf ihre Anbauumgebungen und Nutzungswünsche abgestimmt sind.

 

Schlussfolgerung

Durch die Erörterung der Eigenschaften und des Anbaupotenzials von Cannabis Ruderalis wurde dessen einzigartiger Wert in der Welt des Cannabisanbaus deutlich. Die Fähigkeit zum Autoflowering hebt Ruderalis nicht nur als interessante Art für Züchter und Forscher hervor, sondern zeigt auch dessen Bedeutung für die Entwicklung von Cannabissorten, die an verschiedene Umweltbedingungen angepasst sind. Die Hybridisierung mit Indica und Sativa hat eine neue Generation von Cannabispflanzen hervorgebracht, die die positiven Eigenschaften von Ruderalis nutzen, um Widerstandsfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und eine unabhängige Blütezeit zu gewährleisten.

Die vorgestellten Informationen unterstreichen die Vielseitigkeit von Cannabis Ruderalis und sein Potenzial, die Cannabisproduktion in verschiedenen Klimazonen zu revolutionieren. Zusätzlich bieten autoflowering Sorten vielversprechende Möglichkeiten für Züchter, die nach effizienten und widerstandsfähigen Pflanzen suchen. Sichere dir noch heute deine pflegeleichten und ertragreichen Autoflowerings von FastBuds! Indem Ruderalis in die Cannabiszucht einbezogen wird, öffnen sich neue Pfade für die Erforschung und Nutzung von Cannabis, deren Potenzial sowohl in kommerzieller als auch in medizinischer Hinsicht noch lange nicht ausgeschöpft ist.

 

FAQs

Frage: Woher stammt die Cannabispflanze ursprünglich?
Antwort: Die Ursprünge pflanzlichen Cannabis, das nach Europa eingeführt wurde, liegen in Westafrika, der Karibik oder Südostasien. Cannabisharz wird meist aus Nordafrika oder Afghanistan bezogen. Cannabisöl, auch Haschischöl genannt, wird häufig vor Ort durch Lösemittelextraktion aus Cannabis oder Cannabisharz gewonnen.

Frage: Was versteht man unter Ruderalis Genetik?
Antwort: Cannabis ruderalis wird oft als dritte Cannabisart neben Cannabis sativa und Cannabis indica beschrieben. Es gibt jedoch unter Botanikern Uneinigkeit darüber, ob es sich um eine eigenständige Art handelt. Genetisch ist Cannabis ruderalis zwischen den Indica- und Sativa-Sorten angesiedelt.

Frage: Ist Ruderalis eine autoflowering Cannabis-Sorte?
Antwort: Ja, Cannabis Ruderalis ist bekannt für seine Autoflowering-Eigenschaften und war lange Zeit als nicht wertvoll für den Anbau angesehen. In den letzten Jahren haben Züchter jedoch begonnen, Ruderalis mit Indica- und Sativa-Sorten zu kreuzen, um hoch THC-haltige Strains zu entwickeln.

Frage: Welche Wirkungen hat Ruderalis?
Antwort: Cannabis Ruderalis wurde vermutlich auch geraucht und zu medizinischen Zwecken verwendet. Bekannt ist vor allem seine schmerzstillende Wirkung. Die Pflanze wurde zur Behandlung von Bauchschmerzen, Übelkeit, Menstruationsbeschwerden und Appetitlosigkeit eingesetzt.

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